Diabetesberaterin Niki Kourtidou im Interview mit Hyporest

Diabetes, Beziehung und echte Innovation: Niki Kourtidou über Haltung vor Methode


Was passiert, wenn fachliche Expertise, gelebte Erfahrung und strategische Gesundheitskommunikation in einer Person zusammenkommen? Niki Kourtidou vereint all das – als Diabetesberaterin DDG, Coach und Gesundheitskommunikatorin. Seit 30 Jahren lebt sie selbst mit Typ-1-Diabetes und kennt damit nicht nur Leitlinien und Technologien, sondern auch die leisen, oft unsichtbaren Seiten des Alltags mit Diabetes.

Im Gespräch spricht sie mit uns über Haltung vor Methode, über Vertrauen statt bloßer Wissensvermittlung, über die psychosoziale Dimension von Technologie – und darüber, warum echte Innovation immer beim Menschen beginnen muss. Ein Interview über Perspektivwechsel, Beziehungskompetenz und die Frage, was Versorgung wirklich menschlich macht.

Niki, bevor wir in die Tiefe gehen – wer bist du, in wenigen Worten?

Niki: Ich bin Niki – Diabetesberaterin DDG und Nutrition and Wellness Coach, ausgebildet von der Harvard Medical School Executive Education. Und seit 30 Jahren Mensch mit Typ-1-Diabetes. Das ist keine Randnotiz. Das ist der Kern von allem. Ich kenne beide Seiten des Tisches. Wie es sich anfühlt, wenn die Werte nicht stimmen – und wie es sich anfühlt, wenn niemand fragt, warum. Ich bin Insiderin. Nicht weil ich es behaupte. Sondern weil ich es lebe."

Niki, du sagst: „Ich bin nicht meine Werte.“ Was hat dich persönlich und beruflich dazu bewegt, Diabetesberatung nicht nur medizinisch, sondern zutiefst menschlich zu denken?

Niki: Weil mir selbst jahrelang genau das gefehlt hat. Jemand, der mehr sieht als meine Werte. Hinter Blutglukosewerten und AGPs stecken Gefühle, schwierige Tage, Partys, Arbeit, Sport – einfach Leben. Kein Algorithmus zeigt das. Kein Laborbefund auch. Und genau deshalb mache ich diese Arbeit: damit Menschen in der Zucker-Arena wissen – da ist jemand, der wirklich versteht, wovon sie sprechen."

Du beschreibst deine Arbeit als „Übersetzungsarbeit“ zwischen Leitlinien und Lebensrealität. Gab es einen konkreten Moment in deiner Laufbahn, in dem dir klar wurde, dass Zahlen allein Menschen nicht erreichen?

Niki: Nicht einen. Hunderte. Menschen mit gefährlich niedrigen Werten, die keine Gefahr gespürt haben. Menschen, die erhöhte Werte wie Hypoglykämien behandelt haben – weil Blutzuckerwahrnehmung so individuell ist. Zahlen lügen nicht. Aber sie erzählen nie die ganze Geschichte. Die Wahrheit dahinter? Die muss man erfragen. Mit offenen Ohren. Und vor allem – mit einem offenen Herzen."

Du verbindest die Rollen Diabetesberaterin DDG, Coach und strategische Gesundheitskommunikatorin. Wie greifen diese Perspektiven in deinem Alltag ineinander – im Krankenhaus, in Schulungen oder im Coaching?

Niki: Für mich sind es keine drei Rollen. Es ist ein Blick. Im Krankenhaus: Was braucht diese Person medizinisch? Im Coaching: Was hindert sie, das auch wirklich zu leben? Als Kommunikatorin: Wie sage ich es so, dass es bei ihr ankommt – in ihrer Sprache, in ihrer Realität? Diese drei Ebenen gleichzeitig halten – das ist mein Kernhandwerk. Und ehrlich gesagt – ich könnte keine davon weglassen."

Du hast mit „GlukoseGuru“ und "The Permanent Shift" einen sehr eigenständigen Ansatz geprägt. Was war deine ursprüngliche Vision hinter diesem Projekt – und wofür steht es heute?

Niki: GlukoseGuru war mein erstes Online-Projekt. Beratung, Coaching, unterschiedliche Module rund um Diabetes und Alltag. Der Anfang von etwas. Daraus ist mein neues „Baby“ geworden: The Permanent Shift. Ein Konzept für Frauen, die Frieden mit ihrem Körper finden wollen. Glykämische Gesundheit und psychische Gesundheit – zusammen. Weil ich gelernt habe: Das eine ohne das andere funktioniert nicht."

Für wen ist The Permanent Shift gemacht – und was macht es anders als andere Angebote im Gesundheitsbereich?

Niki: Für Frauen, die alles versucht haben. Jeden Plan, jedes Programm, jede Methode. Und die trotzdem immer wieder im selben Muster landen. Nicht weil sie zu wenig Disziplin haben. Sondern weil Wissen allein keine Veränderung schafft. Regulation schon. Ich arbeite an der Schnittstelle von Blutzuckerstabilität, Nervensystemregulation und Verhaltensmustern – weil echte, dauerhafte Veränderung alle drei braucht. Und ich bringe etwas mit, das kein Lehrbuch ersetzen kann: 30 Jahre gelebte Erfahrung als Mensch mit Typ-1-Diabetes. Mein Ziel ist nicht, Frauen einen weiteren Plan zu geben, den sie perfekt befolgen sollen. Mein Ziel ist, ihnen zu helfen, die Frau zu werden, die keinen mehr braucht."

Du kritisierst offen Begriffe wie „non-compliant“ oder „Therapieversager“. Was richtet diese Haltung deiner Meinung nach bei Menschen mit Diabetes an?

Niki: Natürlich gibt es Menschen, die wenig Adhärenz zeigen. Aber Moment mal – haben wir wirklich verstanden, was Diabetes mellitus bedeutet? Das ist keine Erkrankung, die man mit einer Pille täglich „wuppt“. Hunderte Entscheidungen jeden Tag. Stress. Hormone. Schlaf. Leben. Menschen mit Diabetes sollen aus eigenem Antrieb mitmachen und uns folgen wollen. Vielleicht müssen wir zuerst fragen: Kommunizieren wir überhaupt effektiv? Wer sich wirklich gehört fühlt, ist offen. Wer sich verurteilt fühlt – zieht sich zurück."

In einem deiner Beiträge schreibst du: „Verhalten ändert sich nicht durch Wissen, sondern durch Vertrauen.“ Was bedeutet das konkret für Beratung und Schulung?

Niki: Wissen ist nicht das fehlende Stück. Das habe ich selbst erlebt. Ich hatte das Wissen – und habe trotzdem Essen zur Bewältigungsstrategie gemacht. Was fehlt, ist Sicherheit. Solange jemand Angst hat, eine falsche Antwort zu geben – ist sein Gehirn im Überlebensmodus. Nicht im Lernmodus. Konkret heißt das: erst die Beziehung, dann die Information. Erst fragen, dann erklären. Erst verstehen, wo jemand steht – dann begleiten, wohin er möchte."

Gerade bei Typ-2-Diabetes sprichst du viel über emotionale Regulation, Stress und Anpassungsmuster. Welche Dynamiken beobachtest du im Alltag immer wieder – auch jenseits von Ernährung und Bewegung?

Niki: Menschen, die ihr Leben lang funktioniert haben. Die Ja sagen, wenn sie Nein meinen. Konflikte meiden. Sich hinten anstellen. Viel tragen – und wenig darüber reden. Dieser chronische innere Stress landet irgendwo. Oft auf dem Teller. Essen wird zur einzigen erlaubten Pause. Zur Beruhigung. Zur Belohnung. Das ist kein Willensproblem. Das ist ein Überlebensmuster. Und bevor wir über Ernährungspläne sprechen – sollten wir vielleicht fragen: Welche Emotion versuchst du gerade zu bewältigen?"

Du hast Diabetes-Technologie mit einem Ferrari verglichen: beeindruckend – aber nur wirksam, wenn man ihn fahren kann. Wo siehst du aktuell die größte Diskrepanz zwischen technischer Innovation und menschlicher Realität?

Niki: Die Technologie ist wirklich beeindruckend. CGM, AID-Systeme, smarte Pumpen. Aber ich erlebe immer wieder dasselbe: Der Mensch bekommt das Gerät. Eine technische Einweisung. Und dann ist er allein. Mit seinen Erwartungen, seiner Angst, seinen Fragen mitten in der Nacht. Die größte Lücke ist nicht die Technologie. Es ist die fehlende menschliche Begleitung danach. Was nützt der beste Ferrari – wenn jemand nie Fahrstunden hatte? Und sich schämt, das zuzugeben?"

In deinem Pumpenbeitrag betonst du, dass AID-Systeme nur eine Säule sind. Welche Faktoren entscheiden aus deiner Sicht tatsächlich darüber, ob eine Pumpentherapie im Alltag funktioniert?

Niki: Umfassende Information – das sowieso. Aber genauso wichtig: Wir müssen signalisieren, dass Unsicherheit erlaubt ist. Was mache ich mit meiner Pumpe beim Sport? Auf Fernreisen? Diese Fragen kommen. Und Menschen müssen wissen: Wir sind da. Wirklich da. Nicht nur bei der Einstellung. Ein weiterer Faktor ist die Bereitschaft, mit der Pumpe zu wachsen. Dazuzulernen. Sanft und ehrlich mit sich selbst zu sein. Das klingt einfach. Ist es nicht."

Was wird im Aufklärungsgespräch zu Insulinpumpen aus deiner Erfahrung häufig unterschätzt – gerade auf psychosozialer Ebene?

Niki: Fast alles, was nach dem ersten Eindruck kommt. Die Fehlalarme nachts. Das Gefühl, ein Gerät am Körper zu tragen. Die Reaktionen aus dem sozialen Umfeld. Die Enttäuschung, wenn es nicht sofort besser wird. Ich höre oft: „Mir wurde erklärt, wie es funktioniert – aber nicht, wie ich mich dabei fühlen würde.“ Das ist die Lücke. Technik erklären können viele. Den Menschen emotional vorbereiten – das ist die eigentliche Arbeit."

Du bietest Beratung für Paare und Familien an. Warum ist Diabetes nie nur eine „Einzeldiagnose“, sondern immer auch ein Beziehungsthema?

Niki: Weil wir nicht alleine leben. Jede Entscheidung bei Diabetes basiert auf dem Glukosewert in diesem Moment, dem aktiven Insulin im Körper, dem, was als nächstes kommt. Das beeinflusst alles – auch die Menschen um uns herum. Was mache ich mit meiner Pumpe beim Sex? Wie kann mein Partner bei einer Hypo helfen? Das sind keine Randthemen. Das ist Alltag. Echter Alltag. Und der gehört in die Beratung."

Du setzt dich stark für bewusste Sprache ein – etwa „Mensch mit Diabetes“ statt „Diabetiker“. Warum sind Worte in der Versorgung mehr als nur Semantik?

Niki: Als Kommunikatorin ist das eines meiner Lieblingsthemen. Worte formen, wie jemand sich selbst sieht. Denkt nur an den Unterschied zwischen „Polizist“ und „Bulle“. In Griechenland sagt man: „Die Zunge hat keinen Knochen – aber sie kann Knochen zerbrechen.“ Je bewusster wir Worte einsetzen, desto mehr Menschen erreichen wir wirklich. Gerade Menschen, die schon genug tragen."

Hypoglykämien bleiben trotz moderner Technologie eine reale Belastung. Was schildern dir Betroffene am häufigsten, wenn es um diese Situationen geht – körperlich, aber auch mental?

Niki: Körperlich: Zittern, Schweiß, Herzrasen, das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Aber was mich mehr beschäftigt – ist das mentale Gewicht. Die Angst vor der nächsten Hypo. Die Scham, wenn es in der Öffentlichkeit passiert. Die Erschöpfung, weil man nachts aufwacht und zuerst checkt, bevor man wieder schläft. Viele sagen: Eine Hypo endet nicht, wenn der Blutzucker wieder stimmt. Sie wirkt stundenlang nach. Das wird viel zu selten thematisiert."

Wenn du Lösungen für akute Situationen bewertest: Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit sie im echten Leben funktionieren – nicht nur auf dem Papier?

Niki: Erstens: Immer verfügbar. Ohne Aufwand. Zweitens: Keine zusätzliche Belastung. Wer mitten in einer Hypo erst nachdenken muss – reagiert zu spät. Drittens – und das ist mir am wichtigsten: Sie muss zum Menschen passen. Zur Lebensrealität. Zur Situation. Was auf dem Papier ideal klingt, muss im Leben auch wirklich funktionieren. Das ist der Test. Nicht die Theorie."

Du betonst immer wieder die Bedeutung von Wahlmöglichkeiten. Warum ist Selbstbestimmung im Alltag aus deiner Sicht ein zentraler Faktor für Akzeptanz?

Niki: Weil niemand dauerhaft das tut, was ihm aufgezwungen wird. Nicht von innen heraus. Akzeptanz entsteht, wenn jemand das Gefühl hat: Ich habe hier eine Wahl. Ich kann mitentscheiden. Das ist nicht Beliebigkeit. Das ist Würde. Menschen, die wählen dürfen, tragen ihre Entscheidungen anders. Das ist der Unterschied zwischen Compliance – und echter Verantwortungsübernahme."

Du hast den Austausch zwischen Praxis, Patientinnen und Patienten und Industrie als Innovationsmotor bezeichnet. Was unterscheidet für dich einen echten Dialog von reinem Marketing?

Niki: Echter Dialog beginnt mit Zuhören. Bevor irgendetwas präsentiert wird. Wenn Industrie wirklich verstehen will: Was fehlt? Was funktioniert nicht? Wo drückt der Schuh? – dann entsteht etwas Echtes. Marketing beginnt mit einer fertigen Botschaft und sucht danach Bestätigung. Das merken Menschen sofort. Ich arbeite gern mit Unternehmen zusammen, die den Mut haben, echte Fragen zu stellen – und echte Antworten auszuhalten."

Du hast Hyporest als „spannenden neuen Ansatz“ bezeichnet. Was findest du aus professioneller Perspektive – gerade im Hinblick auf Alltagstauglichkeit und Kommunikation – daran interessant?

Niki: Ich bekomme den Eindruck: Hier hat jemand Hypoglykämie wirklich verstanden. Bisher: Künstlicher Geschmack. Fressattacke nach Traubenzucker. Produkte, die das Problem lösen – aber neue schaffen. Hyporest denkt anders. Die Perspektive verschiebt sich von „Geschmack“ zu „Effektivität“ – und vor allem zu „Gesundheit“. Man denke nur an Traubenzucker und Zahngesundheit. Das ist kein Detail. Das ist ein echter Paradigmenwechsel."

Welche Rolle spielt eine geschmacksneutrale Option im Kontext von nächtlichen Hypoglykämien oder bei Menschen, die eine „Süßmüdigkeit“ entwickelt haben?

Niki: Ein neutraler Geschmack kann befreiend sein. Wirklich befreiend. Klar – wer noch nicht viele Hypos erlebt hat, will vielleicht genau dann etwas Süßes. So wurde es trainiert. Aber jemand, der das regelmäßig erlebt? Der findet das Geschmacksneutrale als Lösung vom Himmel. Einfach den Zucker wieder in den Normbereich bringen. Ohne komischen Geschmack. Ohne Fressattacke. Ohne Reue danach."

Wie reagiert deine Community, wenn du neue Lösungsansätze vorstellst – und was ist dir wichtig, bevor du etwas weiterempfiehlst?

Niki: Ich empfehle nichts, hinter dem ich nicht vollständig stehe. Mit meinem Namen. Meiner Erfahrung. Meiner Überzeugung. Bei Hyporest war genau das der Fall: Ich habe es selbst ausprobiert, nachgefragt, geprüft. Erst dann habe ich darüber gesprochen. Meine Community ist direkt – das schätze ich. Sie merkt sofort, ob etwas authentisch ist. Die Reaktion ist meistens: zuerst skeptisch. Dann neugierig. Dann überzeugt."

Was würdest du Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen raten, die ihre Beratung stärker beziehungsorientiert gestalten möchten?

Niki: Beginnt mit euch selbst. Wirklich. Beziehungsorientiertes Arbeiten ist keine Technik – es ist eine innere Haltung. Das bedeutet Reflexionsarbeit. Nicht einfach die Werte betrachten und weitermachen. Sondern innehalten. Fragen: Wie würde ich mich an dieser Stelle fühlen? Was braucht diese Person gerade? Was trägt sie mit sich, das ich noch nicht sehe? Aus dieser Haltung heraus entwickeln sich Gesprächstechniken, Fragetechniken, ein anderer Blick. Weg vom reinen Informieren. Hin zum echten Dialog. Beziehungsorientierte Beratung ist kein Soft Skill. Sie ist das Fundament."

Wenn du dir die Diabetesversorgung in fünf Jahren wünschen dürftest: Was sollte sich im Denken – nicht nur in der Technik – grundsätzlich verändert haben?

Niki: Dass wir aufhören, Diabetes als Disziplinproblem zu behandeln. Dass psychosoziale Begleitung genauso selbstverständlich ist wie ein HbA1c-Wert. Dass „non-compliant“ aus unserem Vokabular verschwindet – nicht als Geste. Sondern weil wir es wirklich verstanden haben. Und dass der Mensch mit Diabetes als Experte seines eigenen Lebens gesehen wird. Erst der Mensch. Dann sein Diabetes. Niemals andersherum."

Und ganz persönlich: Was gibt dir – trotz struktureller Defizite und steigender Zahlen – immer wieder Motivation für deine Arbeit?

Niki: Die Menschen. Immer wieder die Menschen. Der Moment, in dem jemand sagt: „Ich habe das noch nie so gedacht.“ Oder einfach – durchatmet. Entspannt. Diese Momente sind keine großen Durchbrüche auf dem Papier. Aber sie verändern Leben. Und sie erinnern mich daran, warum ich das alles mache. Nicht für das System. Für den Menschen, der mir gegenübersitzt. Ob durch die richtige Blutzuckereinstellung – oder durch die richtigen Worte. Beides zählt. Beides verändert."

Du hast Hyporest als „vielleicht ein Gamechanger“ bezeichnet. Was schätzt du an diesem Ansatz besonders?

Niki: Den geschmacksneutralen Ansatz. Und dass man von Fressattacken verschont bleibt. Das Süße fehlt – bewusst. Das Produkt ist lösungsorientiert, ohne Schnickschnack. Genau das brauchen Menschen, die täglich mit Hypoglykämien leben."

Wie würdest du Hyporest in zwei bis drei Sätzen aus Sicht deiner praktischen Erfahrung beschreiben?

Niki: Hyporest ist ein effektives Produkt für das Hypoglykämiemanagement – zahnschonend, ohne unnötige Kohlenhydrate, ohne künstlichen Geschmack. Es bringt den Blutzucker zuverlässig in den Normbereich. Für mich ist es ein Beispiel dafür, wie Innovation aussieht, wenn sie wirklich vom Alltag der Betroffenen ausgeht – und nicht vom Labor."

Warum ist ein früher, transparenter Dialog zwischen Industrie und Versorgungspraxis aus deiner Sicht entscheidend für echte Innovation?

Niki: Weil wir in der Praxis sehen, was wirklich passiert. Die Herausforderungen im echten Alltag mit Diabetes – nicht im Studiendesign. Wenn wir den Mut finden, diese Erkenntnisse direkt in die Industrie zu geben – entstehen Produkte wie Hyporest. Früh. Transparent. Gemeinsam. Das ist der einzige Weg zu Innovationen, die im echten Leben auch wirklich ankommen."

Wir danken dir herzlich für das Gespräch und die tiefen Einblicke in deine Arbeit und dein Mindset, Niki!



Fazit

Dieses Gespräch macht deutlich: Fortschritt in der Diabetologie entsteht nicht allein durch neue Systeme, Sensoren oder Produkte. Er entsteht durch eine veränderte Haltung. Durch Sprache, die stärkt statt stigmatisiert. Durch Begleitung, die Sicherheit schafft. Und durch Lösungen, die im echten Leben funktionieren – nicht nur auf dem Papier.

Niki Kourtidou steht für diesen Perspektivwechsel: Erst der Mensch, dann die Methode. Erst Beziehung, dann Information. Wenn Versorgung, Praxis und Industrie den Dialog ernst nehmen und vom Alltag der Betroffenen aus denken, entsteht Innovation mit Substanz. Genau dort beginnt nachhaltige Veränderung.


Erfahre hier mehr über Hyporest.